Wasserbehandlung

Kalk ist ein natürlicher Bestandteil des Trinkwassers. Für den Menschen ungefährlich, schadet er dagegen der Hauswasserinstallation erheblich: Rohre setzen sich bis zum Infarkt unmerklich zu. Grauweiße Ablagerungen verunstalten Armaturen sowie glänzende Oberflächen. In Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen oder Wasserkochern führt Kalk Schicht für Schicht zu höherem Energieverbrauch. Unser Marktpartner SYR Hans Sasserath & Co. KG rückt dem Störenfried mit gleich zwei wirksamen Verfahren zu Leibe: Die elektrodynamische Wasserbehandlung durch die MultiSafe-Serie arbeitet ohne Chemie und bietet zusätzlich Schutz gegen Wasserschäden. Komfortkalkschutz für spürbar weiches Wasser bietet ein Ionentauscher.

Jahr für Jahr gelangen mehrere Kilogramm Kalk in das Trinkwassersystem eines durchschnittlichen Haushaltes. Die Menge variiert je nach Wasserhärtegrad. Die schleichenden Ablagerungen in den Rohren bergen nicht nur die Gefahr eines Rohrinfarktes, der mit unter erhebliche Renovierungskosten nach sich zieht. Auch Bakterien und Keime finden in den porösen Kalkrückständen eine ideale Brutstätte. Haushaltgeräte wie Kaffeemaschinen, Geschirrspüler oder Waschmaschinen verbrauchen mehr Energie als nötig, denn schon geringfügige Ablagerungen mindern die Wärmeübertragung beträchtlich. Durch das elektrodynamische Kalkschutzverfahren werden die nachteiligen Begleiterscheinungen von Kalkablagerung wirksam verhindert, ohne dabei die Trinkwasserqualität zu verändern.

Der DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches) hat sich von der Wirksamkeit der Methode überzeugt und sie zertifiziert. Zunächst regen Elektrodenpaare den Kalk zur Bildung von Kristallen an. Eine zweite Stufe verstärkt die Kristallisation und hält die Kalkpartikel in der Schwebe. Sie verlieren ihre Fähigkeit, sich an Rohren festzusetzen und werden mit dem Wasserstrom vollständig aus der Installation geschwemmt. Wichtige Mineralien bleiben jedoch im Wasser enthalten.

Die Durchflussleistung dieser Geräte ist hoch: Sie liegt bei 3.000 Liter Wasser pro Stunde. Diese Leistung kann im Mehrfamilienhaus durch unkomplizierte Serienschaltung bedarfsgenau erhöht werden. Das Display macht auf die fällige Wartung aufmerksam: Nach einem Wasserdurchsatz von 400 Kubikmetern muss die Behandlungskammer erneuert werden, was in einem Einfamilienhaus je nach Verbrauchsgewohnheiten alle zwei bis vier Jahre der Fall ist.

Neben dem Kalkschutz bekommen Sie zusätzlich einen wirksamen Leckageschutz: Moderne Elektronik kontrolliert den Wasserverbrauch und sorgt im Ernstfall für Schadensbegrenzung: Ein motorbetriebenes Kugelventil sperrt die Installation vollständig ab. Dazu vergleicht die Software jeweils die aktuelle Entnahme mit individuell einprogrammierten Verbrauchsgewohnheiten. Registriert das Gerät einen zu hohen Wasserdurchfluss, sperrt es die Zufuhr sofort ab. Eine Urlaubsfunktion leistet verschärfte Überwachung. Es erkennt undichte Armaturen oder eine laufende Spülung und verriegelt die gesamte Installation.


Der Ionentauscher hält nicht nur die Rohre frei, sondern sorgt darüber hinaus für weiches Wasser und damit für hohen Komfort. Dazu entzieht er dem Wasser die Kalkpartikel. So bleiben Trinkwasserinstallation, Perlatoren, Armaturen und Kacheln spiegelblank. Der Ionenaustauscher beugt störenden Ablagerungen wirksam vor. Der Vorteil ist ein deutlich geringerer Verbrauch von Wasch- und Reinigungsmitteln, was die Umwelt schont und den Geldbeutel entlastet.

Wirtschaftlich und effizient ersetzt der Ionentauscher die Härte bildenden Calcium- und Magnesium-Ionen durch Natrium-Ionen. Mit dieser Methode reguliert er die Wasserhärte auf einen individuell einstellbaren Wert, z. B. den Idealwert von acht Grad deutscher Härte (° dh). Für den Ionenaustausch fließt das Wasser durch ein Harzbett. Es besteht aus winzigen Kügelchen mit einer porösen Oberfläche, die mit einer feinen Schicht von Natrium-Ionen besetzt ist. Das Harz bindet sämtliche Calcium- und Magnesium-Ionen und tauscht sie gegen die Natrium-Ionen aus. Das Wasser von 0° dh wird anschließend über ein spezielles Ventil mit Rohrwasser auf den gewünschten Härtewert „verschnitten“. Ist das Harz gesättigt, muss es regeneriert werden. Diesen Prozess leitet eine elektronische Schaltung vollautomatisch ein. Mit Sparbesalzung gemäß DIN 19636 spült dabei eine verdünnte Salzlösung die Härtebestandteile aus dem Harz aus und leitet sie ins Abwassersystem ein. Dieser Vorgang dauert eine gute halbe Stunde. Damit die Wasserversorgung während dieses Zeitraumes nicht unterbrochen werden muss, verfügt das Gerät über zwei getrennte Harzbehälter, deren Regeneration in wechselnden Zyklen erfolgt. Für die einwandfreie Hygiene sorgt die regelmäßige Desinfektion der Enthärtungskammern.